Veröffentlicht am 8. April 2026 · CoinTaxReporting

Krypto Verluste 2026 steuerlich nutzen – Verlustverrechnung und Tax Loss Harvesting

Krypto-Verluste sind steuerlich nicht verloren – sie können mit Gewinnen verrechnet oder in Folgejahre vorgetragen werden. Dieser Artikel erklärt, wie Verlustverrechnung funktioniert, was Tax Loss Harvesting bedeutet und welche Fehler du vermeiden solltest.

Grundprinzip: Verlustverrechnung in Deutschland

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Verluste aus Krypto-Verkäufen können in Deutschland mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften (§ § 23 EStG) verrechnet werden:

Verlustvortrag: Verluste über mehrere Jahre nutzen

Wenn du in einem Jahr mehr Verluste als Gewinne aus § 23-Geschäften hast, werden die überschießenden Verluste automatisch in das nächste Jahr vorgetragen:

Beispiel: Verlustverrechnung

Tax Loss Harvesting: Verluste aktiv realisieren

Tax Loss Harvesting bedeutet: Krypto-Positionen mit Verlust gezielt vor Jahresende verkaufen, um steuerliche Verluste zu realisieren und mit Gewinnen zu verrechnen.

Beispiel:

Wichtig: Kein Wash-Sale-Verbot in Deutschland

In den USA gibt es die Wash-Sale-Regel, die verhindert, dass du ein Asset sofort nach dem Verlustverkauf wieder kaufst. In Deutschland gibt es diese Regel nicht. Du kannst also:

Futures-Verluste: Besondere Einschränkungen

Verluste aus Krypto-Futures (Termingeschäfte § 20 Abs. 2 Nr. § 3 EStG) unterliegen einer besonderen Verrechnungsbeschränkung:

Praktische Tipps

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zur allgemeinen Information und stellt keine Steuerberatung dar. Für individuelle Steuerberatung wende dich an einen zugelassenen Steuerberater.