Steuerguide

Krypto-Steuern in den USA: Steuersätze, Beispiele und Steuererklärung 2025/2026

Veröffentlicht am 26. August 2026 ·Aktualisiert am 9. Oktober 2026 · CoinTaxReporting · 13 Min. Lesezeit

In den USA können Krypto-Verkäufe, Tauschgeschäfte und Zahlungen Gewinne oder Verluste auslösen; Staking-Rewards können bereits beim Erhalt Einkommen sein. Für private Kapitalanlagen führt der Weg regelmäßig über Form 8949 und Schedule D. Dieser deutschsprachige Leitfaden zeigt dir, wie du deine Erklärung für das Steuerjahr 2025 vorbereitest, ein 2026 erhaltenes Form 1099-DA abgleichst und fehlende Anschaffungskosten belegst.

Moderne redaktionelle Illustration zum Artikel „Krypto-Steuern in den USA: Steuersätze, Beispiele und Steuererklärung 2025/2026“ über Krypto-Steuern
Krypto-Steuern USA verständlich erklärt: Steuersätze, Rechenbeispiele, fehlende Kostenbasis auf 1099-DA, Form 8949 und Abgabefristen für das Steuerjahr 2025.
Das Wichtigste für das Steuerjahr 2025

Für wen gelten diese US-Kryptosteuerregeln?

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Der Leitfaden richtet sich an Privatpersonen, die ihre digitalen Kapitalanlagen im Rahmen einer US-Bundessteuererklärung erklären müssen. US-Staatsbürger und steuerlich als resident aliens behandelte Personen unterliegen grundsätzlich auch mit ausländischen Einkünften den US-Regeln. Ein Wohnsitz in Deutschland beendet diese Pflicht nicht automatisch. Der IRS erläutert den Grundsatz für US-Steuerpflichtige im Ausland.

Die Nutzung einer US-Börse allein beantwortet dagegen noch nicht, wo du steuerpflichtig bist. Bei einem Umzug, doppelter Ansässigkeit oder einem Nichtansässigenstatus müssen persönliche Steuerpflicht, Abkommen und mögliche Anrechnung ausländischer Steuern gesondert geklärt werden. Die folgenden Beispiele unterstellen eine private Kapitalanlage und eine US-Erklärung mit Form 1040.

Steuerjahr 2025 oder 2026: Welche Unterlagen gehören zusammen?

Das Transaktionsjahr entscheidet. Ein im Februar 2026 ausgestelltes 1099-DA für Verkäufe aus 2025 gehört in die Erklärung 2025. Verkäufe aus 2026 gehören grundsätzlich in die Erklärung 2026, die im Folgejahr eingereicht wird. Vermische diese Datensätze auch dann nicht, wenn du alle Dateien am selben Tag herunterlädst.

Die zeitliche Einführung beschreibt der IRS auf seiner Seite zu digitalen Assets und Broker-Meldungen. Die nachfolgenden Formularangaben beziehen sich auf den Formularstand für 2025.

Wann ist eine Krypto-Transaktion in den USA steuerlich relevant?

Der IRS behandelt digitale Assets grundsätzlich als Vermögen. Ein steuerlicher Veräußerungsvorgang entsteht insbesondere, wenn Kryptowährung gegen US-Dollar verkauft, gegen ein anderes digitales Asset getauscht oder für Waren und Dienstleistungen eingesetzt wird. Auch der Tausch von BTC in ETH oder einen Stablecoin kann daher einen Gewinn oder Verlust realisieren.

Der bloße Kauf mit Fiatgeld, das Halten eines Assets oder eine sauber dokumentierte Übertragung zwischen eigenen Wallets ist grundsätzlich keine Veräußerung. Bei einem Eigentransfer müssen Anschaffungsdatum und Kostenbasis erhalten bleiben. Fehlt diese Verbindung, kann ein späterer Verkauf fälschlich mit einer zu niedrigen oder unbekannten Basis erscheinen.

So wird der Kapitalgewinn berechnet

Der Ausgangspunkt ist der Veräußerungserlös abzüglich der zugeordneten Kostenbasis und der steuerlich berücksichtigten Transaktionskosten. Zusätzlich entscheidet die Haltedauer über die Einordnung als kurzfristig oder langfristig. Ein Jahr oder weniger ist grundsätzlich kurzfristig; mehr als ein Jahr ist langfristig.

Seit 2025 ist die Bestandszuordnung wallet- beziehungsweise kontobezogen besonders wichtig. Bei einer ausreichenden spezifischen Identifikation können dokumentierte Einheiten verwendet werden. Fehlt sie, kommt grundsätzlich FIFO innerhalb des betreffenden Wallets oder Kontos zur Anwendung. Ein Report darf Bestände verschiedener Brokerkonten deshalb nicht ungeprüft zu einem einzigen globalen Pool vermischen.

Beispiel: Bitcoin verkaufen und Gebühren einmal berücksichtigen

Du kaufst am 10. März 2025 insgesamt 0,1 BTC für 6.000 USD und zahlst zusätzlich 30 USD Kaufgebühr. Am 20. November 2025 verkaufst du diese Einheiten für 8.000 USD; die Verkaufsgebühr beträgt 40 USD. Im vereinfachten Beispiel ergibt sich:

Eigene Beispielrechnung für einen privaten BTC-Verkauf
SchrittBetrag
Anschaffungskosten einschließlich Kaufgebühr6.000 + 30 = 6.030 USD
Verkaufserlös nach Verkaufsgebühr8.000 − 40 = 7.960 USD
Kapitalgewinn7.960 − 6.030 = 1.930 USD
HaltedauerWeniger als ein Jahr: kurzfristig

Die 1.930 USD sind der Gewinn, nicht die Steuer. Ob ein Broker seine gemeldeten Erlöse bereits um Kosten vermindert hat, musst du am konkreten Formular prüfen. Bereits enthaltene Gebühren darfst du nicht erneut abziehen. Werden Gebühren mit anderen Coins bezahlt, ist auch die Hingabe dieser Coins gesondert zu prüfen.

Wie hoch sind Krypto-Steuern in den USA?

Es gibt keinen einheitlichen Bitcoin-Steuersatz. Bei privater Kapitalanlage werden kurzfristige Nettogewinne grundsätzlich wie gewöhnliches Einkommen besteuert. Für langfristige Nettokapitalgewinne gelten regelmäßig 0 %, 15 % oder 20 %, abhängig vom gesamten steuerpflichtigen Einkommen und dem Veranlagungsstatus. Eine mögliche zusätzliche Net Investment Income Tax und Steuern des Bundesstaats sind separat zu prüfen.

Die deutsche Jahreshaltefrist lässt sich nicht übertragen: Ein langfristiger US-Gewinn bleibt grundsätzlich steuerlich zu erklären. Auch ein möglicher Satz von 0 % beseitigt nicht automatisch die Erklärungspflicht. Grundlage ist IRS Topic 409 zu Kapitalgewinnen und Verlusten.

Wie lassen sich Krypto-Verluste verrechnen?

Realisierte Kapitalverluste aus Anlagen werden zunächst mit Kapitalgewinnen verrechnet. Ein verbleibender Nettoverlust kann grundsätzlich bis 3.000 USD jährlich anderes Einkommen mindern; bei married filing separately sind es 1.500 USD. Nicht verbrauchte Beträge können vorgetragen werden. Die 3.000 USD begrenzen also nicht die Verrechnung mit Kapitalgewinnen. Ein bloßer Kursrückgang ist noch kein realisierter Verkauf. Einzelheiten und Sonderfälle erklärt der US-Leitfaden zum Abzug von Krypto-Verlusten.

Form 1099-DA für Transaktionen aus 2025

Form 1099-DA heißt offiziell Digital Asset Proceeds From Broker Transactions. Für Verkäufe ab dem 1. Januar 2025 begann die verpflichtende Erlösmeldung durch bestimmte Broker. Die verpflichtende Meldung der Kostenbasis für bestimmte Covered Securities wird grundsätzlich erst für Transaktionen ab 2026 eingeführt.

Deshalb werden viele 1099-DA-Formulare für 2025 zwar Erlöse, aber keine an den IRS gemeldete Kostenbasis enthalten. Der Anleger muss seine Basis trotzdem aus den eigenen Unterlagen berechnen. Ein leeres Basisfeld bedeutet nicht, dass der gesamte Erlös automatisch Gewinn ist.

Ausländische Börsen, bestimmte DeFi-Sachverhalte und weitere ausgenommene Transaktionen können außerhalb der 1099-DA-Meldung liegen. Die Steuerpflicht entfällt dadurch nicht. Die vollständige Steuererklärung muss auch relevante Vorgänge enthalten, für die kein Brokerformular ausgestellt wurde.

Die richtigen Form-8949-Boxen für digitale Assets

Für das Steuerjahr 2025 wurden eigene digitale Kategorien eingeführt. Die Auswahl steuert zugleich die passende Zeile in Schedule D:

Sachverhalt Kurzfristig Langfristig Schedule D
1099-DA erhalten, Basis an IRS gemeldetGJ1b / 8b
1099-DA erhalten, Basis nicht an IRS gemeldetHK2 / 9
Keine 1099-DA erhaltenIL3 / 10

Die Auswahl sollte nicht pauschal für das ganze Portfolio geraten werden. Ein Anleger kann Verkäufe mit und ohne 1099-DA haben. Bei einer importierten Brokerdatei sollte die Zuordnung möglichst verkaufsbezogen erfolgen, damit jede Form-8949-Zeile in der passenden Kategorie landet.

Prüfe insbesondere Box 2 auf Form 1099-DA: Ein im Kundenbericht angezeigter Basiswert beweist noch nicht, dass die Basis an den IRS gemeldet wurde. Für korrekt gemeldete Basiswerte ohne erforderliche Anpassungen kann die Ausnahme zur direkten Zusammenfassung auf Schedule D, Zeile 1a beziehungsweise 8a, greifen. Die Tabelle zeigt den Weg bei Erfassung auf Form 8949.

Welche Werte stehen auf Form 8949?

Form 8949 dokumentiert unter anderem Beschreibung des Assets, Anschaffungsdatum, Verkaufsdatum, Erlös, Kostenbasis, Anpassungscode, Anpassungsbetrag sowie Gewinn oder Verlust. Die Summen werden kategorienweise nach Schedule D übertragen. Kurz- und langfristige Ergebnisse dürfen dabei nicht vermischt werden.

Die IRS-Anleitung für Form 8949 unterscheidet eine nicht gemeldete Basis von einer falsch gemeldeten Basis. Wurde die Basis nicht an den IRS gemeldet, trägst du grundsätzlich die belegten Anschaffungskosten in Spalte (e) ein. Bei einer falsch an den IRS gemeldeten Basis bleibt der gemeldete Wert grundsätzlich in (e); die Korrektur erfolgt mit Code B in (f) und dem passenden Anpassungsbetrag in (g). Steht dagegen eine falsche Basis in Box 1g des erhaltenen 1099-DA, obwohl sie nicht an den IRS gemeldet wurde (H/K), verlangen die Anweisungen ebenfalls Code B in (f), aber die korrekte Basis direkt in (e) und null in (g) für diese Basiskorrektur. Eine leere Box 1g mit nur separat fehlerhafter Exportrechnung löst dadurch allein keinen Code B aus. Weitere Abweichungen können andere Codes erfordern.

Beispiel: 1099-DA enthält Erlöse, aber keine Kostenbasis

Dein Broker meldet für einen kurzfristigen ETH-Verkauf 4.000 USD Erlös. Deine Kaufunterlagen belegen 2.500 USD Kostenbasis. Ohne weitere Kosten oder Anpassungen sind 1.500 USD Gewinn zu erklären. Für die 2025er Erklärung gehört dieser Verkauf grundsätzlich in Kategorie H, mit 4.000 USD in Spalte (d) und 2.500 USD in Spalte (e). Die fehlende Basismeldung macht daraus weder 4.000 USD Gewinn noch einen Verkauf ohne Brokerformular.

Stimmen etwa Erlös, Asset oder Eigentümerangaben auf dem Formular nicht, fordere beim Aussteller eine korrigierte 1099-DA an und bewahre den Schriftverkehr auf. Der IRS beschreibt das Vorgehen bei fehlerhaften Brokerformularen. Mehrere Exporte desselben Verkaufs sind Belege für einen Vorgang und dürfen nicht mehrfach als Umsatz importiert werden.

Staking, Rewards und sonstige Krypto-Einkünfte

Token, die als Vergütung, Staking Reward oder sonstige Leistung zufließen, können gewöhnliches Einkommen darstellen. Der Marktwert bei steuerlichem Zufluss bildet regelmäßig zugleich die Kostenbasis für einen späteren Verkauf. Dadurch wird beim späteren Verkauf nur die anschließende Wertänderung als Kapitalgewinn oder -verlust erfasst.

Die richtige Formularposition hängt von der Tätigkeit ab. Nichtbetriebliche Einkünfte können in Schedule 1 einfließen; Vergütungen aus einer selbständigen Tätigkeit können dagegen Schedule C und weitere Folgewirkungen betreffen. Ein Importlabel wie reward entscheidet diese rechtliche Einordnung nicht allein.

Beispiel: Staking-Einkommen und späterer Token-Verkauf

Du erhältst Staking-Rewards mit einem Marktwert von 200 USD, über die du verfügen kannst. Später verkaufst du genau diese Token für 260 USD. Ohne Gebühren stehen im vereinfachten Beispiel 200 USD laufendes Einkommen und zusätzlich 60 USD Kapitalgewinn im Raum. Du versteuerst beim Verkauf nicht noch einmal die vollen 260 USD als Gewinn. Für den Zufluss ist nach Revenue Ruling 2023-14 die Verfügungsmacht maßgeblich, etwa die Möglichkeit zum Verkauf oder Tausch. Bei gesperrten Rewards und Liquid Staking ist der konkrete Sachverhalt gesondert zu prüfen.

Krypto-Futures und Perpetuals: Abrechnung und Jahresendbewertung

Bei Futures und Perpetuals liefern Börsen häufig technische Ereignisse wie open_long, open_short oder position_snapshot. Diese Datensätze beschreiben offene Positionen, aber noch kein realisiertes Ergebnis. Für eine auf realisiertem Börsen-P&L beruhende Auswertung werden die belastbaren Abrechnungen aus close_long, close_short, Liquidation oder einer gleichwertigen Settlement-Buchung benötigt.

Die Formularzuordnung ist ein eigener Schritt. Ein Vertrag ist nicht allein deshalb ein Section-1256-Kontrakt, weil die Börse ihn als Future oder Perpetual bezeichnet. Für bestätigte Section-1256-Kontrakte ist Form 6781 relevant. Andere bestätigte Derivate können anders zu melden sein. Ohne feststellbaren Vertragsstatus ist ein separates Prüfarbeitsblatt sachgerechter als eine automatische Übertragung in Form 6781 oder Form 8949.

Ausnahme vom bloßen Blick auf geschlossene Positionen: Für Section-1256-Kontrakte gilt grundsätzlich eine steuerliche Mark-to-Market-Bewertung zum Jahresende. Deshalb kann auch eine dann noch offene Position ein steuerliches Ergebnis auslösen. Das ist ein eigener Bewertungsschritt und kein Grund, technische Eröffnungsbuchungen als Verkaufsgewinn zu zählen. Die Regeln und Ausnahmen stehen in den Anweisungen zu Form 6781.

Funding Fees und Handelsgebühren

Funding Fees sollten separat aus den Börsendaten ermittelt werden. Einige Exporte berücksichtigen sie bereits im realisierten Netto-P&L, andere liefern eigene Funding-Buchungen. Werden beide Werte ungeprüft addiert, entsteht eine Doppelzählung. Ein professioneller Report hält deshalb fest, ob Funding bereits im Börsen-P&L enthalten ist, und überträgt es erst nach geklärter Behandlung.

Dasselbe gilt für Derivate-Handelsgebühren: Sie dürfen wirtschaftlich nur einmal berücksichtigt werden. Positions-Snapshots dienen der Abstimmung und gegebenenfalls als Bewertungsnachweis; sie sind keine zusätzlichen realisierten Trades.

Bundesstaaten: Die Bundeserklärung ist nicht das Ende

Neben Form 8949 und Schedule D kann eine Steuererklärung des Bundesstaats erforderlich sein. Welches Formular gilt, hängt insbesondere von Bundesstaat und Wohnsitzstatus ab. Ganzjährig Ansässige, Teiljahresansässige und Nichtansässige können unterschiedliche Formulare und Quellenregeln haben.

Ein Bundesstaaten-Arbeitsblatt sollte den Bundeswert als Ausgangspunkt zeigen, aber keine persönliche Steuer berechnen, wenn dafür Filing Status, sonstiges Einkommen, Abzüge, Credits oder lokale Angaben fehlen. Staaten ohne individuelle Einkommensteuer sind ebenfalls ausdrücklich von Staaten mit eigener Kapitalgewinn- oder Einkommensteuerlogik zu unterscheiden.

Abgabefrist 2026: Wann muss die Erklärung für 2025 fertig sein?

Für die meisten kalenderjährlich veranlagten Privatpersonen war der reguläre Termin der 15. April 2026. Bei rechtzeitig beantragter regulärer Fristverlängerung endet die Abgabefrist grundsätzlich am 15. Oktober 2026. Die Verlängerung verschiebt die Zahlungspflicht grundsätzlich nicht. Sonderregeln können unter anderem für bestimmte im Ausland lebende Personen und anerkannte Katastrophengebiete gelten.

Prüfe deine tatsächliche Frist und bewahre den Nachweis einer beantragten Verlängerung auf. Ein noch fehlendes Börsenformular verlängert sie nicht automatisch. Quellen: IRS zur Abgabe der Erklärung 2025 und IRS zur Fristverlängerung.

Was ein belastbarer USA-Kryptoreport leisten sollte

  1. Alle Börsen, Wallets, Anfangsbestände und Eigentransfers vollständig erfassen.
  2. Kostenbasis und Haltedauer je Wallet oder Brokerkonto nachvollziehbar fortführen.
  3. 1099-DA-Daten mit den tatsächlichen Verkäufen und Erlösen abstimmen.
  4. Form-8949-Kategorien G bis L verkaufsbezogen bestimmen.
  5. Kurz- und langfristige Summen in die richtigen Schedule-D-Zeilen übertragen.
  6. Laufende Einkünfte von Kapitalveräußerungen trennen.
  7. Bei Derivaten realisierte Abrechnungen erfassen und eine erforderliche steuerliche Jahresendbewertung separat ergänzen.
  8. Funding und Gebühren auf Doppelzählungen prüfen.
  9. Den gewählten Bundesstaat und Wohnsitzstatus separat auswerten.

So unterstützt CoinTaxReporting

CoinTaxReporting erstellt für das Steuerjahr 2025 Form-8949- und Schedule-D-Arbeitsblätter, unterscheidet die digitalen Kategorien G bis L und kann importierte 1099-DA-Daten mit den Verkäufen abstimmen. Der USA-Report trennt Spot, laufende Einkünfte, Derivate, Funding Fees und die gewählte Bundesstaaten-Auswertung. Technische Open-Events und Positions-Snapshots werden nicht als realisiertes Derivate-P&L behandelt.

Prüfe vor der Übernahme, ob Anfangsbestände, Transfers, Broker-Meldestatus und offene Sonderfälle vollständig geklärt sind. Ein Arbeitsblatt ist noch keine eingereichte Steuererklärung und bestätigt nicht automatisch die steuerliche Behandlung eines Derivatevertrags.

USA-Steuerreport und Formularübersicht ansehen

Vertiefende USA-Leitfäden

Wenn das Brokerformular keine Basis enthält, hilft der Leitfaden 1099-DA: fehlende Kostenbasis richtig korrigieren. Die vollständige Meldekette erklärt die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die US-Krypto-Steuererklärung; für offene Lot- und Transferfragen dient die Datenqualitäts-Checkliste.

Häufige Fragen

Sind Kryptowährungen in den USA nach einem Jahr steuerfrei?

Nein. Mehr als ein Jahr Haltedauer bedeutet bei einer privaten Kapitalanlage grundsätzlich langfristige Einordnung. Daraus kann ein günstigerer Steuersatz folgen; eine automatische Steuerfreiheit entsteht nicht.

Muss ich Krypto-Verkäufe melden, wenn ich keine 1099-DA erhalten habe?

Ja. Das Fehlen einer 1099-DA hebt die Pflicht zur Angabe steuerlich relevanter Einkünfte, Gewinne und Verluste nicht auf. Für digitale Verkäufe ohne 1099-DA sind 2025 grundsätzlich die Kategorien I beziehungsweise L vorgesehen.

Ist eine leere Kostenbasis auf 1099-DA gleichbedeutend mit null?

Nein. Für 2025 war die Kostenbasismeldung durch Broker grundsätzlich noch nicht verpflichtend. Der Anleger muss die Kostenbasis anhand seiner Bücher und Belege ermitteln.

Welche Form-8949-Kategorie gilt ohne 1099-DA?

Kurzfristige digitale Verkäufe ohne 1099-DA gehören grundsätzlich in Kategorie I, langfristige in Kategorie L. Die Haltedauer muss je Lot belegt sein.

Gehören alle Krypto-Futures auf Form 6781?

Nein. Form 6781 gilt für Section-1256-Kontrakte und Straddles. Entscheidend sind Vertrag und Handelsplatz, nicht nur die Produktbezeichnung der Börse.

Sind offene Krypto-Futures am Jahresende immer steuerlich irrelevant?

Nein. Ein technisches Open-Event ist zwar kein realisierter Verkauf. Für Section-1256-Kontrakte kann aber eine steuerliche Mark-to-Market-Bewertung zum Jahresende erforderlich sein, auch wenn die Position noch offen ist.

Berechnet der Bundesstaat automatisch dieselbe Steuer wie der Bund?

Nein. Der Bundeswert kann ein Ausgangspunkt sein, aber Formulare, Anpassungen, Verlustregeln, Wohnsitz- und Quellenregeln unterscheiden sich je Bundesstaat.

Muss ich bei fehlender Kostenbasis immer Code B verwenden?

Nein. Wurde die Basis nicht an den IRS gemeldet, trägst du grundsätzlich die belegte Basis in Spalte (e) ein. Code B kann auch eine falsche, ausschließlich dem Kunden angezeigte Basis in Box 1g betreffen: Bei H/K steht dann die korrekte Basis in (e) und null in (g). Bei G/J bleibt die an den IRS gemeldete falsche Basis in (e) und wird über den passenden Betrag in (g) korrigiert. Bei einer tatsächlich leeren Box 1g ist dagegen nicht allein wegen fehlender Basis Code B erforderlich.

Gehört ein 2026 erhaltenes 1099-DA in die Steuererklärung 2026?

Nicht allein wegen des Empfangsdatums. Entscheidend ist das auf dem Formular angegebene Steuerjahr. Ein 1099-DA für Verkäufe aus 2025 gehört in die Erklärung für 2025.

Amtliche Quellen

Hinweis

Dieser Beitrag beschreibt den geprüften Bundesformularstand für das US-Steuerjahr 2025 und die grundsätzliche Bundesstaaten-Abstimmung. Er ersetzt keine individuelle US-Steuerberatung. Vertragsklassifikation, Filing Status, persönliche Abzüge, Verlustvorträge, NIIT, Quellenregeln und lokale Steuern müssen anhand des konkreten Falls geprüft werden.

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zur allgemeinen Information und stellt keine Steuerberatung dar. Für individuelle Steuerberatung wende dich an einen zugelassenen Steuerberater.

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