Veröffentlicht am 21. März 2026 · CoinTaxReporting

Revolut Krypto Steuern 2026 – So versteuerst du deine Revolut-Trades korrekt

Revolut ist mit über 50 Millionen Nutzern eine der grössten Neobanken Europas – und für viele der einfachste Einstieg in Krypto. Dieser Artikel erklärt, wie Revolut-Transaktionen korrekt versteuert werden, wie du deinen Steuerreport exportierst und was DAC8 für Revolut-Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet.

Welche Revolut-Transaktionen sind steuerpflichtig?

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Revolut bietet neben dem klassischen Krypto-Handel auch Staking und Konversionen an. Je nach Transaktionstyp gelten unterschiedliche Steuerregeln:

Transaktionstyp Steuerpflichtig? Einkunftsart (DE)
Kauf/Verkauf Krypto gegen Fiat Ja § § 23 EStG (privates Veräußerungsgeschäft)
Krypto-zu-Krypto-Konversion Ja § § 23 EStG (gilt als Tausch)
Staking-Rewards Ja § § 22 EStG (sonstige Einkünfte)
Cashback in Krypto Ja § § 22 EStG (sonstige Einkünfte)
Transfer zu externer Wallet Nein Kein steuerliches Ereignis
Fiat Ein-/Auszahlungen (EUR, CHF) Nein Kein steuerliches Ereignis

Revolut Steuerreport exportieren: Schritt für Schritt

Revolut bietet einen CSV-Export aller Transaktionen direkt in der App:

  1. Revolut App öffnen → Profil (oben links)
  2. „Kontoauszug" auswählen
  3. Zeitraum einstellen (z. B. ganzes Steuerjahr)
  4. Format „Excel" oder „CSV" wählen
  5. Export herunterladen und in CoinTaxReporting hochladen

Wichtig: Der Revolut-Export enthält alle Transaktionstypen gemischt – Krypto, Devisen, Aktien und Zahlungen. CoinTaxReporting filtert automatisch die Krypto-relevanten Einträge heraus.

Besonderheit: Revolut Krypto-Konversionen

Wenn du in der Revolut App direkt von Bitcoin zu Ethereum tauschst, ist das steuerlich ein Krypto-zu-Krypto-Tausch – also ein steuerpflichtiges Ereignis:

Revolut Staking – steuerliche Einordnung

Revolut bietet Staking für ausgewählte Assets wie Ethereum und Polkadot an. Die Rewards gelten in Deutschland als sonstige Einkünfte (§ § 22 EStG):

DAC8: Revolut meldet deine Daten ab 2027

Revolut Bank UAB ist in Litauen reguliert und damit ein EU-reguliertes Institut. Unter der DAC8-Richtlinie ist Revolut ab 2026 verpflichtet, Krypto-Transaktionsdaten aller EU-Bürger automatisch an die nationalen Steuerbehörden zu übermitteln – erstmals für das Steuerjahr 2026, gemeldet 2027.

Das bedeutet: Das deutsche Finanzamt, das österreichische BMF und andere EU-Behörden können Revolut-Krypto-Transaktionen direkt einsehen. Eine vollständige und korrekte Steuererklärung ist damit wichtiger denn je.

Schweizer Revolut-Nutzer und CARF

Für Schweizer Nutzer gilt ein leicht anderer Zeitplan: Die Schweiz setzt den CARF-Standard (die OECD-Version von DAC8) frühestens 2027 um. Revolut als EU-Bank wird aber auch Schweizer Kunden-Daten erfassen – sobald ein Schweizer CARF-Partnerabkommen gilt, fliessen diese automatisch an die ESTV.

In der Schweiz gilt ausserdem: Krypto-Kursgewinne sind für Privatanleger grundsätzlich steuerfrei, aber alle Bestände müssen per 31. Dezember als Vermögen deklariert werden.

Revolut-Daten mit CoinTaxReporting verarbeiten

CoinTaxReporting importiert alle Revolut-Transaktionen per CSV und wendet automatisch die korrekte Steuermethode an:

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zur allgemeinen Information und stellt keine Steuerberatung dar. Für individuelle Steuerberatung wende dich an einen zugelassenen Steuerberater.